Flash ist Pflicht!

Haben Sie auch schon davon geträumt, ein Instrument in die Hand zu nehmen und darauf zu spielen – ohne einen Musiklehrer aufzusuchen, ohne langweilige Übungslektionen, ohne Mühsal und tausend Hindernisse? Geträumt davon, wie die Musik, die tief in Ihrem Innern schlummert, plötzlich zu Klang wird? Wie ein Kind zu staunen, was da im Zauber der Töne Gestalt annimmt?

Alf Jetzer – ein unkonventioneller Musiker, Erfinder, Tüftler, Instrumentenbauer – hat während einem Vierteljahrhundert die Erdklangflöte entwickelt. Das Resultat ist ein Musikinstrument von konzentrierter Ausdruckskraft, mit dem jeder und jede bei kleinstmöglichem Aufwand einen außergewöhnlichen Klang hervorzaubern kann. Die Töne – geheimnisvoll, sphärisch-meditativ, erdig und warm – faszinieren und wirken auf Körper und Geist beruhigend.

Jede Erdklangflöte ist ein Unikat – gefertigt in liebevoller Handarbeit. Das Grundmodell DEEP INSIDE – aus edlem Kirschbaumholz – erhalten Sie für CHF 495.00 in unserem Online-Shop oder direkt bei uns in Oberrieden.

Flash ist Pflicht!

Die Erdklangflöte wurde zu einem Instrument, das rasch Freunde fand, die es vielseitig einsetzen – vom Spiel in der Natur über die Begleitung bei Ritualen bis zur einfachen Freude am Klang und an der Musik. Viele von ihnen hatten nie zuvor ein Instrument gespielt! Doch wer diese Flöte in die Hand nimmt, schafft das schnell und leicht - gerade für Laien ein motivierendes Erfolgserlebnis. Für eine ähnliche Fertigkeit und Klangqualität übt man bei anderen Instrumenten mitunter jahrelang. Aber auch Profis und Musiklehrer konnte die Erdklangflöte für sich gewinnen – nicht zuletzt als »Gegenpol« zum notenabhängigen Musizieren.

Also: Vergessen Sie die eintönigen Flötenstunden aus Ihrer Schulzeit. Vergessen Sie überhaupt fast alles, was Sie über Musikinstrumente wissen – die Erdklang-Flöte trägt Sie ins Land Ihrer Gefühle. Und vor allem, vergessen Sie Ihre Hemmungen: Es gibt kein verbindliches System, keine Prüfungen, keine vorgeschriebenen Noten, denn alles schlummert in Ihnen. Als unbekanntes, unbelastetes Instrument liegt es in Ihrer Hand, damit sie die Musik neu entdecken dürfen – unbefangen, frei und intuitiv.

Zu Beginn werden Sie feststellen, wie schon wenige Töne eine Atmosphäre des Zaubers schaffen können. Und später erfahren Sie vielleicht, wovon hin und wieder Musiker nach einem Konzert schwärmen: »Es war, als hätte jemand anders durch mich gespielt – ich war nur Zuhörer meiner selbst.« Das ist die Musik aus dem Land der Seele...

Den Namen erhielt das Instrument dank seinem vollen, erdigen Klang. Doch manche SpielerInnen haben ihm noch Zusatznamen verliehen. Sie erzählten uns, wie und wo sie ihre Flöte spielen: Auf dem Sofa nach einem anstrengenden Arbeitstag, als Therapie am Krankenbett, in einem lauschigen Wald bei Ritualen, unter einem speziellen freistehenden Baum, in der luftigen Höhe eines Bergkamms, am Sandstrand zum offenen Meer, mit Kerzenlicht bei der Meditation, in einer stillen Kirche, auf der Bank im Stadtpark... Und sie sagten uns ihre Namen, die von Baumflöte über Welt-Traumflöte bis zur Heilklang-Flöte reichen. Und so wie jeder Mensch einzigartig ist und eine ganz eigene Klangwelt auf seiner Wanderung durch die Eindrücke und Stimmungen des Lebens in sich trägt, wird er auch einen einzigartigen Namen für sein Instrument finden.

Manche schildern, dass ihnen dieses Musikinstrument auf geheimnisvolle Weise hilft, zu jenem tiefen Grundvertrauen zurückzufinden, das uns Menschen der Moderne vielfach abhanden gekommen ist. Gerade in diesen oft schwierigen Zeiten der Hektik und der Sorgen fördert die Erdklangflöte, sich von Leistungsdruck und Technik zu lösen; hin zu Intuition und Lebensfreude.

Flash ist Pflicht!

Die Erdklangflöte ist pentatonisch in Moll gestimmt (nicht nach der bekannten europäischen, diatonischen Dur-Tonleiter). Das bedeutet, dass keine Noten oder Vorkenntnisse nötig sind, um mit der Flöte spielen zu können. Alles, was man spielt, wird immer harmonisch sein.

Das Instrument weist eine Grundstimmung in 442 Hz auf (D-Moll-Pentatonik, d'-f'-g'-a'-c''-d''-f'') und kann durch Zusatzgriffe diatonisch bzw. chromatisch erweitert werden. Sie besitzt neben dem Daumenloch zwei Löcher für die linke und drei für die rechte Hand. Nachdem dem Ausprobieren, wie man die Erdklangflöte halten muss und welche Töne sie wiedergibt, sind erste, eigene Melodien rasch spielbar. 

Grifftabelle zur Erdklangflöte

Maße und Gewicht: Länge 50 cm, Außendurchmesser 4 cm, ca. 250 - 380 Gramm (je nach Holzsorte). 

Die Erdklangflöte benötigt keine langwierige Einspielzeit, kann beliebig lange gespielt werden und wird dabei weder „heiser“, noch „verstopft“ sie. Interessanterweise spricht der Klang dieser Instrumente nicht nur Menschen an: Erstaunlich viele Haustierbesitzer weisen darauf hin, dass auch ihre Lieblinge die Erdklangflötentöne schätzen!

Seit 2006 besteht eine Geschäftspartnerschaft zwischen Alf Jetzer und Markus Huber. Das hat Jetzer im Jahre 2011 dazu bewogen, Huber die gesamte Fertigung, Intonation und den Vertrieb seiner Erfindung anzuvertrauen und abzugeben. Jedes dieser Instrumente wird einzeln intoniert und in aufwändiger Handarbeit von Markus Huber hergestellt. Alf Jetzer stellt weiterhin seine Erdklangflöten in Einzelanfertigung her. Sollten Sie ein Instrument direkt vom Erfinder mit persönlicher Klangeinführung in seinem Atelier wünschen, bestellen Sie bei ihm auf erdklang.ch.

Erhältlich ist ein Notenheft mit über 120 Stücken internationaler Folklore (aus Afrika, Europa, Asien, Nord- und Südamerika), zusammengestellt und komponiert von Richard Voss. Die Melodien sind geeignet als Ergänzung zur Improvisation und dem freien inspirativen Spiel auf der Erdklangflöte. Sie können nach eigenem Geschmack und Können interpretiert, artikuliert und verziert werden.

Die Notensammlung ist progressiv aufgebaut. Die Melodien können selbstverständlich auch auf anderen pentatonischen und diatonischen Instrumenten gespielt werden (z.B. auf Sopran- oder Tenorblockflöten). Das umfangreiche Werk können Sie direkt und bequem über unseren Onlineshop bestellen.

 

Flash ist Pflicht!

Wir empfehlen die Finger entspannt und gerade über die Löcher zu legen (keine Krallen machen). Der linke Ringfinger kann permanent auf der Flöte aufliegen (als Stütze), da er zum Spielen nicht gebraucht wird. Auf diese Weise bleibt die Flöte sicherer in der Hand und fällt nicht zu Boden, wenn Sie alle Löcher gleichzeitig öffnen. Vorteilhaft ist auch, das Instrument beim Spielen nicht gegen den Boden zu richten, sondern es aufrecht zu halten.

Die Flöte nach längerem Spielen einmal kurz und kräftig durchblasen, damit das Kondenswasser, das sich im Windkanal angesammelt hat, abfliessen kann. Zum Durchblasen legt man den Zeigfinger quer über die Luftaustrittsöffnung beim Mundstück (damit es nicht unangenehm "pfeift") und bläst den Windkanal kräftig frei. Vorsicht: Berührungen bei der Luftaustrittsöffnung / Schneidekante am Mundstück meiden! Schon kleine Verletzungen daran können die Klangqualität beeinträchtigen. 

Achten Sie darauf, dass nichts in den Windkanal beim Mundstück gelangt, das ihn verschmutzen oder verkleben könnte. Mit Vorteil reinigen Sie vor dem Spiel die Zähne. Speiseresten im Windkanal führen zu einem dumpferen Klang. Auch vom Kaugummi kauen beim Spiel ist abzuraten, da das den Speichelfluss anregt. Um Schimmelbildung zu vermeiden, lässt man die Erdklangflöte mit Vorteil nach dem Spielen zuerst an der Luft trocknen, bevor sie wieder ins Etui gelegt wird. 

Bei allfälligen Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter. Am besten rufen Sie uns an. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit der Erdklangflöte.

Markus Huber

Telefon +41 44 725 49 04

 

Ausführliche Gedanken über die musikalischen Zusammenhänge, welche zur Entstehung der Erdklangflöte geführt haben.

Alf Jetzers Hauptaugenmerk galt vor allem der Kraft des Klanges – nicht in erster Linie dem Tonumfang. Denn beides lässt sich nur unbefriedigend in einer Flöte vereinigen; entweder mehr Töne und weniger Klang oder umgekehrt. Doch nicht nur auf den Wohlklang achtete der Erfinder: mit einer speziellen Mundstückkonstruktion gelang es ihm, die Instrumentenlänge zu reduzieren. Das wiederum erlaubt leichteres Spielen, da die Finger nicht übermäßig gespreizt werden müssen. Ein weiteres Hindernis weniger auf dem Weg zum freien Musizieren...

Der neue Zugang zur Musik mit der Erdklang-Flöte

Die Erdklangflöte entstand aus einem lang gehegten Wunsch, ein Musikinstrument zu entwickeln, das den Zugang zum selber Musizieren entscheidend vereinfacht. Idealerweise sollte dies über ein möglichst einfach zu spielendes Instrument geschehen. Auch der persönliche Ausdruck des Spielers soll mitbestimmend sein. Im Normalfall bestehen folgende Verhältnisse: Zu Beginn trägt ein Musikinstrument vielleicht 20 % zum musikalischen Gesamtausdruck bei, der Spieler muss sich die anderen 80% durch langjähriges Üben "abverdienen". Bei der Erdklangflöte steht dieses Verhältnis etwa 50 zu 50. Das bedeutet: Das Instrument birgt bereits einen großen Anteil an musikalischer Ausdruckskraft in sich. Gemeint ist dabei nicht nur bloß ein schöner Klang, sondern auch das Timbre; eine Art "personifizierter", lebendiger Klang – ähnlich wie eine Singstimme, die ja auch nicht nur Klang ist, sondern "Seele" hat.

Der beschwerliche Weg zur Musik

Viele von uns haben bestimmt schon einmal den Wunsch verspürt, selbst ein Musikinstrument zu spielen. Häufig ist es jedoch bloß beim Gedanken daran geblieben; oder ein angefangener Versuch wurde nach einiger Zeit wieder abgebrochen, weil die Hürden unüberwindbar schienen. Die Musik stellt uns jedoch keine Hürden in den Weg, wir selbst bauen uns unnötige Hindernisse, die uns den Zugang zur Musik erschweren. Aber auch für jemand der sich bereits entschlossen hat, den Weg des Musikers zu gehen, ist eine tiefer greifende musikalische Erfüllung nicht garantiert. Viele, wenn nicht alle Musiker, schwärmen von jener speziellen Erfahrung eines Konzertes, in dem alles "perfekt" gelaufen ist.

Eine häufige Aussage die hier zu hören ist: "traumhaft, es war wie wenn es durch mich gespielt hat", oder: "es war, wie wenn jemand anders durch mich gespielt hat und ich war Zuhörer meiner selbst".

Es sind jene höchsten Momente, nach denen ein Musiker ein Leben lang strebt (falls nicht Routine den musikalischen Alltag übernommen hat, wie das vielen Berufsmusikern widerfährt). Musik studieren, das bedeutet Jahre des täglich stundenlangen Übens, alleine mit dem Instrument und später vielleicht auch im Ensemble. Dies ist aber erst die eine Hälfte. Umfangreiches theoretisches Wissen ist notwendig, um die musikalischen Zusammenhänge zu verstehen. Dazu kommt das Erlernen des fehlerfreien Spiels ab Partitur (Noten), welches uns erst überhaupt ermöglichen soll, ein Musikinstrument vollkommen zu "beherrschen". Dann kommen die zahlreichen Prüfungen während des Studiums, begleitet von allgegenwärtigen Unsicherheiten und Ängsten, ob man es schaffen wird... Schöne Welt der Musik! Viele haben Hemmungen überhaupt ein Instrument anzurühren, weil ihnen das Musizieren zu elitär erscheint. Andere haben schlechte Erfahrungen aus der Kindheit mitgenommen – der sture Klavierlehrer, die strenge Blockflötenlehrerin, den Zwang zum Notenbüffeln... Das prägt und blockiert natürlich den Zugang zur Musik, auch wenn im Kern Musikalität vorhanden wäre.

Ein neuer Ansatz

Wie viel schöner wäre es, wenn man als SpielerIn musikalische Höhepunkte ohne dieses mühsame Abverdienen erreichen könnte. Doch daran glauben offenbar die Wenigsten. Schade, denn was hindert uns eigentlich daran, diesen "musikalischen Traum" direkt anzusteuern? Es ist vor allem das Leistungsdenken, dass uns denn Weg dorthin verbaut.

Drehen wir das Ganze doch einfach mal um 180 Grad und betrachten die Angelegenheit von der Gegenseite: Statt durch hartes Üben und Studieren den Weg dorthin zu schaufeln, könnte man nicht auch versuchen alle jene Hindernisse zu umgehen, welche den Zugang zu dieser musikalischen Erlebnisfähigkeit versperren, die in allen von uns vorhanden ist? Nicht die Spieltechnik soll die Musik formen, sondern umgekehrt: Die Musik formt die Handhabung des Instruments. Ähnlich wie ein kleines Kind, das gehen und sprechen lernt ohne darüber nachzudenken ("learning by doing"). Musik fängt bereits beim ersten Ton an und nicht erst nach jahrelangem Üben! Wir lassen uns also von der Musik selbst führen. Unser eingeprägtes Leistungsdenken ist jedoch ständig besorgt um die Zukunft: "Wieviele Jahre muss ich üben, bis ich das Instrument beherrsche?" Vielmehr sollte man sich an dem erfreuen können, was man bereits erreicht hat. Der Weg sollte hier das Ziel sein.

Welches Instrument?

Ein einfach zugängliches Instrument unterstützt diese Vorgehensweise natürlich sehr. Nebst einer bequemen, ergonomischen Spielbarkeit steht hier nicht eine möglichst große Anzahl spielbarer Töne (Tonumfang) im Vordergrund, sondern die Ausdruckskraft der Töne. Ähnlich wie ein Sänger, der ja auch jeden einzelnen Ton seiner Stimme auskostet. Aber auch Virtuosität hat primär nichts zu tun mit musikalischer Ausdruckskraft. Immer wieder erlebt man Profi-Musiker, die nicht getragen (langsam) spielen können. Im virtuosen Spiel mag dann vielleicht Energie "rüberkommen", aber vielleicht spiegelt sich hier eher die Energie des Körpereinsatzes wider, welches virtuoses Spielen dem Musiker abverlangt. Das hat jedoch nichts mit musikalischer Ausdruckskraft zu tun. Weil eben heutzutage das Musizieren oft zu Leistungsbezogen angegangen wird, verliert man Wichtiges aus den Augen. Dabei kommen die inneren Werte zu kurz. Ein einzelner Ton mit Hingabe gespielt, bewirkt im Zuhörer (und im Spieler) viel mehr, als technisch perfekte, aber seelenlose Dudelei.

Wenn ein Instrument bereits im vornherein eine musikalische Ausdruckskraft mitbringt ("beseelt" ist), reichen schon wenige Töne um eine Atmosphäre zu kreieren, während man sich bei einem dünn klingenden Instrument stärker abmühen muss, um "eine Botschaft" an den Zuhörer zu vermitteln. Für das Erlernen des unbefangenen, freien Musizierens ist es zudem von großem Vorteil, wenn das gewählte Instrument nicht allzu bekannt und dadurch "vorbelastet" ist. Eine Geige, Klavier, Blockflöte usw. kennt jeder; der Zuhörer weiß, wie diese Instrumente klingen "müssen", wenn sie "richtig" gespielt werden. Hier sind Erwartungen angesetzt. Auch der Spieler muss sich dem unterordnen, (außer er ist ein sehr eigenständiger Individualist, der sich nicht beirren lässt).

Dieses „Eingeordnet“ werden ist ein großes Hindernis für jemand, der eines dieser Instrumente unbefangen spielen möchte. Ein unbekanntes, neues Instrument kennt diese Barrieren nicht. Es ist sozusagen „unbelastet“ und steht uns zur freien Verfügung, die Musik „aus erster Hand“ neu zu entdecken, Ton für Ton. Dazu braucht es weder Noten, noch hat man eine musikalische Norm zu erfüllen.

Schon der erste gespielte Ton ist "offiziell". Man braucht sich selbst nicht zu vergleichen mit Spielern bekannter Instrumente. Es findet kein Wettbewerb mit anderen statt. Das sind ideale Voraussetzungen, um sich den freien Zugang zur Musik (zum Musizieren) zu erschließen. Nicht die Technik und das Wissen über die Musik soll uns führen, sondern die Musik selbst. Wir müssen sich ihr aber öffnen können, damit sie uns den Weg zeigen kann. Die Schwierigkeit besteht also in erster Linie, jene Hindernisse zu umgehen (beseitigen kann man ja z.B. Musiktheorie nicht, man kann sie nur umgehen), welche uns den direkten Zugang zur Musik versperren. Dies ist die eigentliche Schwierigkeit, nicht die Musik selbst.

Statt sich nur nach der Zukunft auszurichten ("wie lange muss ich üben bis ich das Instrument beherrsche"), sollte man sich vielmehr der Gegenwart widmen. "Der Weg ist das Ziel", und das ist für befreites Musizieren Voraussetzung. Nicht was uns noch fehlt, sollte das Wichtigste sein; sondern wir sollten uns daran erfreuen, was wir schon können. Wenn man unbefangen ans Werk geht, reichen dazu schon ein paar wenige Töne eines wohlklingenden Instruments. Im einzelnen Ton steckt viel mehr als man ahnt. Ein paar Töne reichen aus um eine schöne Atmosphäre zu kreieren. Oder man könnte auch sagen: "Jeder Ton ist ein Konzert". Dies sind die musikalischen Betrachtungen, welche zur Entwicklung des Instruments Erdklang-Flöte geführt haben. Der Name steht für voller, "erdiger" Klang.

Die Erdklangflöte

Der Werdegang dieser Flöte dauerte über zwei Jahrzehnte. Das Haupt-Augenmerk galt uneingeschränkt der Kraft des Klanges, und nicht einem möglichst großen Tonumfang. Das sind zwei verschiedene Ausrichtungen, welche sich in letzter Konsequenz in einer Flöte nicht zufriedenstellend vereinigen lassen. Einfach erklärt: Entweder mehr Tonumfang mit Klangeinbußen, oder weniger Tonumfang, dafür eine größere Klangfülle.

Die Erdklangflöte ist ein ausschließlich für den "Wohlklang" geschaffenes Instrument.

Es weist einen relativ großen Rohrdurchmesser im Verhältnis zur Länge auf. Auch die Wandstärke und die Dichte des Materials (Holz) spielen eine wichtige Rolle. Ein großer Durchmesser und eine entsprechende Wandstärke bringen mehr Unterton-Anteile in den Klang. An dieser Stelle sollte auch erwähnt werden, dass das Material (Holz) bloß mit ca. 10% am Klang einer Flöte beteiligt ist - die Konstruktion ist das Entscheidende. Ein wichtiger Teil stellt der Klangerzeuger, das Mundstück dar. Ein "erhabener", voller Klang stellt spezielle Anforderungen an ein Mundstück, damit die großvolumigen Abmessungen des Flötenrohres klanglich auch voll ausgenutzt werden.

Im Verhältnis zu ihrer Klangtiefe ist die Erdklangflöte relativ kurz gebaut. Dies ist zum Einen bedingt durch den Rohrdurchmesser, zum Anderen durch die Konstruktion des Mundstücks. Die reichlich vorhandenen Unterton-Anteile steuern hier auch ihren Anteil bei. Ein kürzeres Instrument erlaubt auch eine ergonomischere Spielweise, d.h. entspannte Fingerstellung (kein übermäßiges Fingerspreizen). Dies bedeutet wieder ein Hindernis weniger auf dem Weg zum freien Musizieren!

In der Praxis

Auf Grund zahlreicher Rückmeldungen von Besitzer/Innen der Erdklangflöte darf abschließend gesagt werden, dass das Instrument seine an ihn gestellten Erwartungen zur großen Zufriedenheit erfüllt. Die Erdklangflöte wird vielseitig eingesetzt und ist geeignet für alle Bereiche des Lebens. Und natürlich auch aus reiner Freude an Musik und Klang. Das Instrument ist leicht zu spielen - noch nie war musizieren einfacher. Die Erdklangflöte wird geschätzt von Leuten die noch nie ein Instrument gespielt haben, bis zu Profis und Musiklehrern (z.B. als "Gegenpol" zum notenabhängigen Musizieren).

Wir danken für Ihr Interesse!
Alf Jetzer und Markus Huber

"Der neue Zugang zur Musik mit der Erdklang-Flöte".  (Tages-Anzeiger, April 2008) 

"Über zwanzig Jahre hat der Zürcher Instrumentenbauer und Musiker, Alf Jetzer, in die Entwicklung seiner Wunderflöte investiert - und dabei nach dem vollkommenen Klang gesucht. Einem Klang, der so tief, warm und innig sein sollte, als ob er aus dem Innersten der Erde stammen würde."  (Tages-Anzeiger, April 2008) 

Von der Idee einer Erdklangflöte bis zum heutigen Endprodukt ist eine geraume Zeit vergangen: Ein Vierteljahrhundert. Während dieser Zeit hat Alf Jetzer das aus Ahorn geschnitzte Mundstück, die Wandstärke, die Dichte des Holzes, das Verhältnis des Rohrdurchmessers zur Länge akribisch genau aufeinander abgestimmt. Das Resultat ist ein Instrument von konzentrierter Ausdruckskraft, mit dem jeder und jede mit kleinstmöglichem Aufwand den bestmöglichen Klang erzeugen kann. Für diese Klangqualität übt man bei anderen Instrumenten jahrelang. Doch wer die Erdklangflöte spielt, schafft das schnell und leicht - gerade für Laien ein motivierendes Erfolgserlebnis. Mit seinem Instrument will Jetzer ein neues Musikverständnis anregen: Weg von Leistungsdruck, Technik und Virtuosität, hin zur eigenen Intuition und zum Wohlgefühl, lautet die Botschaft eines Mannes, der seine Musik ohne Noten und die Instrumente ohne Vorlagen entwickelt.  (Tages-Anzeiger, April 2008) 

"Wohlgefühltöne aus der Erdklangflöte."  (Migros-Magazin, März 2008) 

Alf Jetzer gab in der Vergangenheit Gitarrenunterricht. Und weil er immer gerne mit Klängen und mit Instrumenten experimentiert hatte, beschloss er 1988, ein neues Instrument zu erfinden. Damals hat Jetzer eine Bambusflöte ausprobiert und war von deren Klang begeistert. Doch er war überzeugt, dass man noch einiges verbessern könnte und zur Einsicht gelangte, dass er selber ein neues schaffen musste. Eines, das einfach zu spielen war und den Benützern möglichst rasch ein Erfolgerlebnis bescheren soll.  (Migros-Magazin, März 2008)

Flash ist Pflicht!

"Alles ist Klang - Zur Neuentwicklung einer Flöte."  (Schweizer Musikzeitung, Dezember 2000) 

Der Flötenbauer und Musiker Alf Jetzer hat eine Flöte entwickelt, mit der er sich seinen Traum vom perfekten Klang erfüllt. Dabei entstand "seine" Flöte, die Erdklang-Flöte wie sie jetzt heißt. Mit der Genauigkeit eines Feinmechanikers und dem Gespür eines Künstlers tüftelte er solange, bis er den gewünschten Klang gefunden hat. Der Klang von der Erdklangflöte ist rauschig und unglaublich modulationsfähig, wobei die Grundfrequenz recht stabil bleibt. Das Instrument scheint beseelt; es fordert heraus, den eigenen Klang zu suchen.  (Schweizer Musikzeitung, Dezember 2000)

Die Wurzeln der Erdklangflöte beruhen auf der traditionellen Indianerflöte. Diese verbindet bekanntlich die Kraft der Natur, des Baumes, mit der Kraft des Windes und des Atems. 

Geografisch liegen die Ursprünge der nordamerikanischen Indianerflöte in den von Indianerstämmen besiedelten Gegenden nördlich von Mexiko. Dazu gehören das Staatsgebiet Kanadas, wo sie First Nations genannt, und die USA, wo sie als Native Americans oder American Indians bezeichnet werden. Die Indianerflöte wurde von folgenden Stämmen verwendet: 

Alabama, Apache, Arpaho, Blackfoot, Cheyenne, Cree, Creek, Crow, Coeur d'Alene, Flathead, Hidatsa, Iroquois, Kalipsel, Kiowa, Kutenai, Lipan, Mandan, Menominee, Meskwaki, Mohave, Nez Perce, Northern Ute, Northern Omaha, Ojibwa, Okanagon, Paiute, Pawnee, Sanpoil, Seminole, Sioux, Shoshone, Shawnee, Umatillo, Taos, Tenino, Thompson, Yuchi und Winnebago.

Indianischen Legende

Nach einer indianischen Legende wurde die Flöte von der Natur erfunden und erzählt folgendes:

"Es war einmal ein junger Jäger, der in die Tochter des Häuptlings verliebt war. Sie war sehr schön und alle jungen Männer wollten sie heiraten, aber der Häuptling fand keinen gut genug für seine Tochter. Wenn ein junger Mann sie heiraten wollte, musste er zuerst beweisen, dass er ein guter Jäger oder Krieger war. Eines Tages ging der junge Jäger auf die Jagd und er sah einen grossen Elch. Der Elch ist ein Tier, das am schwierigsten zu jagen ist, weil es so weise und schnell ist. Die Leute des Stammes waren hungrig und hatten kein Fleisch mehr. So würde es eine grosse Tat sein, den Elch zu erlegen. Der junge Jäger versuchte den Elch zu töten, doch jedes Mal, wenn er nahe genug war, um einen Pfeil abzuschiessen, bewegte sich der Elch ausser Reichweite. Das ging so weiter, bis es plötzlich dunkel war. Er entschied sich einen Platz zu suchen, um bis zum Morgen zu schlafen. Glücklicherweise fand er einen klaren Bach und trank ein wenig Wasser. Er hatte auch noch ein wenig Wasna  (Trockenes Fleisch mit Beeren und Büffelfett) bei sich. Nachdem er gegessen hatte, lehnte er sich an einen Baum und versuchte zu schlafen. Aber das Rauschen der Bäume und das Heulen der Wölfe hielten ihn wach. Plötzlich hörte er ein anderes Geräusch. Ein Geräusch, das er und keine andere Person jemals zuvor gehört hatte. Eine wunderschöne Musik, eine Musik voller Hoffnung und Liebe. Dann schlief er ein. Er träumte von einem Specht, der zu ihm sagte: "Folge mir und ich will es dich lehren". Als er Aufwachte, stand die sonne schon hoch am Himmel. Auf dem Ast unter dem er geschlafen hatte, sah er den gleichen Vogel wie in seinem Traum. Der Vogel flog von Baum zu Baum, aber nie sehr weit. Er schaute immer wieder zum Jäger zurück, als wollte er ihm sagen: "Komm und folge mir". Schlussendlich landete der Vogel auf einer Zeder und begann Löcher in einen Ast zu picken. Der Jäger trat näher heran und bemerkte, dass die Musik von einem hohlen Ast kam. Als der Wind durch den hohlen Ast  blies, ertönte die wunderschöne Musik von Neuem. Der Jäger sagte zum Vogel: "Ich konnte den Elch nicht fangen, aber wenn ich dieses wundervolle ding nach Hause bringe und darauf spielen lerne, werden ich von der der Töchter des Häuptlings wie von ihr selbst respektiert und von den anderen Kriegern und Jägern verehrt". Als er den Ast abbrechen, sprach der Vogel: "Ich brauche das. Aber baue dir ein anderes". Als der Jäger wieder zurück in seinem Tipi war, versuchte er auf dem Ast zu spielen, aber er brach keinen Ton heraus. Das machte ihn sehr traurig. Er wollte die Musik unbedingt wieder hören. Er ging auf einen einsamen Hügel ohne Essen und Trinken. Er meditierte in der Hoffnung auf eine Vision die im zeigte, wie man eine Flöte herstellt.In der vierten Nacht hatte er einen Traum indem der Specht zu ihm kam und sich in einen Mann verwandelt hatte, der ihm zeigte, wie man den Ast zum Tönen bringen kann. "Sieh gut zu!" sagte der Vogelmann, als er aus dem Ast eine Flöte machte.Als der Jäger aufwachte, suchte er eine Zeder, bracht sich einen armlangen Ast ab und machte sich daraus eine Flöte. Als er sachte in das Mundstück blies, kam ein wunderschöner Ton heraus.In einer Nacht, während der Jäger an seine Liebe dachte, spielte er ein Lied. Er stand bei einem Baum und spielte in der Hoffnung, dass ihn seine Liebste hören würde. Und der Wind trug die Melodie bis zu ihrem Tipi. Sie sass am warmen Feuer und ass als sie die Töne hörte. Da trugen sie ihre Füsse nach draussen und sie lief der Melodie nach bis sie ihren jungen Jäger beim Baum fand."